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	<title>Karte Friedensatlas</title>
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		<title>&#8222;Friedensburg Schlaining&#8220;</title>
		<link>https://www.friedensatlas.at/karte/orte/friedensmuseum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kofler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Jun 2024 06:47:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Orte & Zeichen]]></category>
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					<description><![CDATA[Die &#8222;Friedensburg&#8220; in Stadtschlaining (gemeinhin auch &#8222;Friedensmuseum&#8220; genannt) ist der Standort des ACP &#8211; Austrian Center for Peace. Bis März 2026 war in der Burg Schlaining die Ausstellung &#8222;Frieden und Demokratie&#8220; zu sehen. Derzeit sind dort Ausstellungen des Landes Burgenland untergebracht, die keinen oder nur indirekt einen Bezug zum Thema Frieden haben. Die Burg Schlaining [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Die <strong>&#8222;Friedensburg&#8220; in Stadtschlaining</strong> (gemeinhin auch &#8222;Friedensmuseum&#8220; genannt)<strong> </strong>ist der Standort des <a href="https://www.friedensatlas.at/karte/orte/acp-austrian-center-for-peace-friedensburg/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">ACP &#8211; Austrian Center for Peace</a>. Bis März 2026 war in der Burg Schlaining die Ausstellung &#8222;Frieden und Demokratie&#8220; zu sehen. Derzeit sind dort <a href="https://www.friedensburg.at/ausstellungen/ueberblick/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ausstellungen des Landes Burgenland</a> untergebracht, die keinen oder nur indirekt einen Bezug zum Thema Frieden haben. Die Burg Schlaining ist ein Standort der Kultur-Betriebe Burgenland sowie ein Seminar- und Konferenzzentrum.<br>Vor der Demontage der <strong>Ausstellung „Frieden &amp; Demokratie“ </strong>bot diese einen Überblick über die vielen Facetten der Friedensbildung und -erhaltung. Diese reichen von der bewegenden Geschichte Sadakos und ihren Kranichen über die friedensbildenden Methoden bis hin zur globalen Perspektive auf unserer Erde als gemeinsames Heimatland. <br><strong><a href="https://www.friedensatlas.at/karte/orte/gerald-mader/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gerald Mader</a></strong> (1926 &#8211; 2019), der Gründer des Schlaininger Friedenszentrums, vertrat die Überzeugung, dass Friedensvisionen nicht nur notwendig, sondern auch realistisch sind. Die letzte Friedensausstellung erzählte auch von einer Zeit, in der die Welt vom Kalten Krieg und der ständigen Drohung eines Atomkriegs geprägt war. Leider ist diese Drohung heute wieder Wirklichkeit geworden.<br><a href="https://www.friedensburg.at/ausstellungen/schlaining-und-frieden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Ausstellung Frieden &amp; Demokratie</a><br><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Burg_Schlaining" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Burg Schlaining in WikiPedia</a><br><a href="https://www.stadtschlaining.at/system/web/default.aspx?sprache=1" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Website der Gemeinde Stadtschlaining</a></p>
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		<title>&#8222;Uni brennt&#8220;</title>
		<link>https://www.friedensatlas.at/karte/orte/uni-brennt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kofler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jun 2026 06:34:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Historische Meilensteine]]></category>
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					<description><![CDATA[Unter dem symbolischen Motto „Uni brennt“ wurden im Oktober 2009 an vielen österreichischen Universitäten Hörsäle besetzt, darunter die beiden größten Hörsäle Österreichs an der Universität Wien und an der Universität Graz. Die Studentenproteste richtete sich gegen die durch die Bologna Reformen der EU, die Beschränkungen des Hochschulzuganges nach sich zogen. Diese großen Bildungsproteste wurden internationalen wahrgenommen und führten innerhalb Österreichs zu einer [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Unter dem symbolischen Motto <strong>„Uni brennt“</strong> wurden im Oktober 2009 an vielen <strong>österreichischen Universitäten Hörsäle besetzt</strong>, darunter die beiden größten Hörsäle Österreichs an der Universität Wien und an der Universität Graz. Die <strong>Studentenproteste </strong>richtete sich<strong> </strong>gegen die durch die Bologna Reformen der EU, die Beschränkungen des Hochschulzuganges nach sich zogen. Diese großen Bildungsproteste wurden internationalen wahrgenommen und führten innerhalb Österreichs zu einer breiten Diskussion über die Bildungspolitik. Unterstützt wurden die Studentebproteste durch engagierte Persönlichkeiten aus dem In- und Ausland, u.a. von <a href="https://www.friedensatlas.at/karte/orte/jean-ziegler/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Jean Ziegler</a>, Ruth Beckermann, André Heller, Ute Bock, Armin Thurnher, Hubert Kramar, Corinna Milborn,Houchang Allahyari, Robert Menasse und Robert Misik. Die Protestierenden waren basisdemokratisch organisiert und erstmals spielte das Internet eine zentrale Rolle bei der Kommunikation. Am 28. Oktober 2009 fand unter dem Motto „Geld für Bildung statt für Banken und Konzerne“ eine <strong>Großdemonstration</strong> statt, außerdem wurden zahlreiche Arbeitsgruppen gebildet und weitere Aktionen gestartet. Gefordert wurde u.a. die Ausfinanzierung und Demokratisierung der Universitäten, die Nichteinführung von Studiengebühren und ein freier Hochschulzugang. Ein zentraler Slogan der Proteste lautete: „Bildung statt Ausbildung“. <br><a href="https://at.video.search.yahoo.com/yhs/search?fr=yhs-fc-5178&amp;ei=UTF-8&amp;hsimp=yhs-5178&amp;hspart=fc&amp;param1=7&amp;param2=eJwtjstqwzAURH9FywQk%2BV7Lku1o5TjxB5SuKrRQHNURfuIHLv364hJmMzBn4DThabT9uCGARFCG2sFoKwCEofaYDLW10TbPc0NtmIy2acoRMx5L5ChSQ23jR6OtWw21mzPa9uNv6DoXSQ7ktIfhOe4LGVaCwEGTPQwq0eRHJWfipqnzu3%2B0YY2kSLlQ5NS%2B1r6jpAutJ42v2%2FFM6tc89j7CJONwhCzu283hfTm8lvB23RY%2F%2F3cssup2r4ApKBRDrJBdEUtW5NfyXkqZZenhvtUHHEOsGCgG8hPUBdVFSI4q%2FfoDakVSFA%3D%3D&amp;p=uni+brennt&amp;type=fc_A69BE08F2A5_s69_g_e_d_n3003_c999#id=1&amp;vid=4adede4a0c9bc5393ab5b1056781849d&amp;action=click">Video &#8222;Uni brennt&#8220;</a> von 2009<br><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Studentenproteste_in_%C3%96sterreich_2009/2010">Uni brennt in WikiPedia</a><br><a href="https://unibrennt.at/ueber-unibrennt/rueckblick/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Website Uni brennt</a><br><a href="https://www.get-social.at/themen/mitsprache/5-jahre-unibrennt/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Uni brennt in &#8222;get social&#8220;</a> &#8211; Website des Jugendrotkreuzes<br>Bericht: <a href="https://linkswende.org/als-die-audimaxbewegung-die-unis-erschuetterte/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Als die Audimaxbewegung die Unis erschütterte</a></p>
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		<title>#zusammenHaltNÖ</title>
		<link>https://www.friedensatlas.at/karte/orte/zusammenhalt-noe/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kofler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Sep 2024 15:28:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Soziales & Demokratie]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt & Klimaschutz]]></category>
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					<description><![CDATA[Die 2018 gegründete Initiative #zusammenHaltNÖ&#160;zeigt, dass es mehr Menschen in unserem Land gibt, die für Solidarität und die Achtung der Menschenwürde, für Menschenrechte und Zusammenhalt einstehen. #zusammenHaltNÖ entstand aufgrund der menschenunwürdigen Asylpolitik und fordert, dass Geflüchtete faire Asylverfahren bekommen und dass Asylgesetze die Genfer Flüchtlingskonvention achten müssen. #zusammenHaltNÖ setzt sich gegen die Spaltung der Gesellschaft [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Die 2018 gegründete<strong> Initiative #zusammenHaltNÖ</strong>&nbsp;zeigt, dass es mehr Menschen in unserem Land gibt, die für Solidarität und die Achtung der Menschenwürde, für Menschenrechte und Zusammenhalt einstehen. #zusammenHaltNÖ entstand aufgrund der menschenunwürdigen Asylpolitik und fordert, dass Geflüchtete faire Asylverfahren bekommen und dass Asylgesetze die Genfer Flüchtlingskonvention achten müssen. #zusammenHaltNÖ<strong> </strong>setzt sich gegen die Spaltung der Gesellschaft und für eine solidarische Zukunft ein, die allen Menschen ein gutes Leben ermöglicht.<br>Die Initiative verfolgt regelmäßig die Sitzungen des niederösterreichischen Landtages und verfasst <a href="https://zusammenhaltnoe.at/zusammenhaltnoe-is-watching-you/">IMPRESSIONEN aus dem nö. Landtag</a>. #zusammenHaltNÖ fordert von den politischen Vertreter:innen rasch wirksame Maßnahmen für den Klimaschutz und den Erhalt der Ökosysteme zu ergreifen, die Demokratie auszubauen sowie Gesetze und Rechtsstaat zu beachten und die Menschenrechte auf allen Ebenen umsetzen.<br><a href="https://abfang.org/wp-60db5-content/uploads/2024/09/Flyer_zusammenHaltNOe-2024_.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Grundsatzflyer von #zusammenHaltNÖ</a><br><a href="https://zusammenhaltnoe.at/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Website der Initiative #zusammenHaltNÖ</a></p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<item>
		<title>1. Österreichischer Friedenskongress</title>
		<link>https://www.friedensatlas.at/karte/orte/1-oesterr-friedenskongress/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kofler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 May 2024 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historische Meilensteine]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 10. und 11. Juni 1950 tagte im Großen Konzerthaussaal in Wien der Erste Österreichische Friedenskongress. 2100 Delegierte, die in den Wochen davor von über 300 Friedensräten in Städten, Orten und Betrieben gewählt worden waren, beteiligten sich. Noch heute sind die damaligen Forderungen höchst aktuell, wie z.B. die Forderung nach atomarer Abrüstung und dem vollständigen [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Am 10. und 11. Juni 1950 tagte im <em>Großen Konzerthaussaal</em> in Wien der <strong>Erste Österreichische Friedenskongress</strong>. 2100 Delegierte, die in den Wochen davor von über 300 Friedensräten in Städten, Orten und Betrieben gewählt worden waren, beteiligten sich. <br>Noch heute sind die damaligen Forderungen höchst aktuell, wie z.B. die Forderung nach atomarer Abrüstung und dem vollständigen <strong>Verbot von Atomwaffen</strong>. Dies soll durch den 2021 in Kraft getretenen <a href="https://abfang.org/abruestung-friede/atomwaffenverbotsvertrag/">> Atomwaffenverbotsvertrag</a> sukzessive erreicht werden.<br><a href="http://www.klahrgesellschaft.at/Mitteilungen/Schoenfeld_2_00.html" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Mehr auf der Website der Alfred Klahr Gesellschaft</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>100.000 für den Frieden</title>
		<link>https://www.friedensatlas.at/karte/orte/100-000-fuer-den-frieden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kofler]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Jun 2024 16:07:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Historische Meilensteine]]></category>
		<category><![CDATA[Wege zum Frieden]]></category>
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					<description><![CDATA[Am 22. Oktober 1983 demonstrierten 100.000 Menschen in Wien gegen das atomare Wettrüsten in Ost und West, insbesondere gegen die geplante Stationierung von Mittelstrecken-Raketen der NATO in Europa. Die Pershing 2 und Cruise Missiles sollten innerhalb weniger Minuten Moskau erreichen können. Gegen diese Stationierung und die damit verbundenen Atomkriegsfantasien erhob sich Anfang der 1980er Jahre [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Am 22. Oktober 1983 demonstrierten 100.000 Menschen in Wien gegen das atomare Wettrüsten in Ost und West, insbesondere <strong>gegen die geplante Stationierung von Mittelstrecken-Raketen der NATO</strong> in Europa. Die Pershing 2 und Cruise Missiles sollten innerhalb weniger Minuten Moskau erreichen können. Gegen diese Stationierung und die damit verbundenen Atomkriegsfantasien erhob sich Anfang der 1980er Jahre in vielen Ländern eine mächtige Friedensbewegung, die Millionen von Menschen in Europa auf die Straße brachte. <br><a href="https://abfang.org/wp-60db5-content/uploads/2024/06/Massenbewegung-gegen-atomares-Hochruesten_Friedenskalender-2017.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bericht über die Friedensdemonstration 1983 im Friedenskalender 2017</a> (siehe &#8222;<em><a href="/quellenangaben/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Quellen&#8220;</a></em>) <br><a href="https://www.hannahwahl.at/artikel-100-000-fuer-den-frieden/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bericht von Hannah Wahl</a> <br>Die Raketen-Stationierung konnte leider nicht verhindert werden, aber es war auch ein Verdienst der Friedensbewegung, dass ab Mitte der 1980er Jahre ein Tauwetter in den Beziehungen zwischen Ost und West eingeleitet wurde. Schließlich wurde im Rahmen des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/INF-Vertrag"><strong>INF-Vertrages</strong> </a>zwischen den USA und der UdSSR substanzielle Schritte zur nuklearen Abrüstung vereinbart. Erschreckenderweise wurde der INF-Vertrag 2019 von den USA aufgekündigt. <a href="https://abfang.org/abruestung/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>> Abrüstungsverträge</strong></a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>500 Mio. für den Frieden</title>
		<link>https://www.friedensatlas.at/karte/orte/500-mio-fuer-den-frieden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kofler]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jul 2024 13:18:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wege zum Frieden]]></category>
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					<description><![CDATA[Bereits seit vielen Jahren bemühen sich mehrere Friedensorganisationen der Friedenslogik Gehör zu verschaffen. Kaum jemand weiß, dass es für das Thema Frieden in Österreich weder Strukturen, noch Ressourcen und Ansprechpartner:innen in den öffentlichen Einrichtungen gibt. Es gibt auch kein Friedensbudget, nur vereinzelt werden Friedensprojekte gefördert oder Institute unterstützt. Die zivilgesellschaftlichen Organisationen sind daher auf ihre [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Bereits seit vielen Jahren bemühen sich mehrere Friedensorganisationen der Friedenslogik Gehör zu verschaffen. Kaum jemand weiß, dass es für das Thema Frieden in Österreich weder Strukturen, noch Ressourcen und Ansprechpartner:innen in den öffentlichen Einrichtungen gibt. Es gibt auch kein Friedensbudget, nur vereinzelt werden Friedensprojekte gefördert oder Institute unterstützt. Die zivilgesellschaftlichen Organisationen sind daher auf ihre Mitgliedsbeiträge sowie auf Spenden angewiesen und vor allem auf die ehrenamtlichen Tätigkeit ihrer Mitglieder.<br>Im Herbst 2023 gelang es einigen Friedensorganisationen durch Gespräche mit Parlamentarier:innen, doch etwas zu bewirken: Fünf SPÖ-Abgeordnete des Landesverteidigungsausschusses brachten unter dem Betreff „<strong>Es braucht eine umfassende, nachhaltige und geschlechtergerechte Friedensarbeit</strong>“ folgenden <a href="https://abfang.org/wp-60db5-content/uploads/2024/02/Parlament_Entschliessungsantrag_SPOe_Sicherheitsdstrategie_24-11-23_i_1596665-_500Mio.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>> Entschließungsantrag 3757/A(E) </strong></a>ein: „Die Bundesregierung, insbesondere der Bundesminister für europäische und internationale Angelegenheiten wird aufgefordert, 500 Millionen Euro für Friedensarbeit sicher zu stellen, um die notwendigen Strukturen für nachhaltige Friedensarbeit und die Förderung von zivilgesellschaftlichen Friedensinitiativen aufzubauen bzw. zu erweitern&#8220;.<br>Leider wurde der Antrag sowohl von den beiden Regierungsparteien ÖVP und GRÜNE, als auch von den NATO-freundlichen NEOS und den &#8222;Friedensplakatierern&#8220; der FPÖ abgelehnt. <br>Fazit: Die Friedensförderung muss im neutralen Österreich weiterhin warten.<br>Ein konkretes Beispiel zur Friedenslogik vom 1. Feb. 2022: <a href="https://abfang.org/wp-60db5-content/uploads/2022/02/22stellungnahme-friedenslogik-zu-ukraine-konflikt-15.02.2022.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Für konsequent friedenslogisches Handeln im Ukraine-Konflikt</a><br><strong>Militärische Sicherheitslogik versus zivile Friedenslogik</strong> <em>(Grafik: www.sicherheitneudenken.de)</em></p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="924" height="738" src="https://www.friedensatlas.at/wp-content/uploads/image.png" alt="" class="wp-image-4988" srcset="https://www.friedensatlas.at/wp-content/uploads/image.png 924w, https://www.friedensatlas.at/wp-content/uploads/image-300x240.png 300w, https://www.friedensatlas.at/wp-content/uploads/image-768x613.png 768w" sizes="(max-width: 924px) 100vw, 924px" /></figure>
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			</item>
		<item>
		<title>Abdul-Bahā</title>
		<link>https://www.friedensatlas.at/karte/orte/abdul-baha/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kofler]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Jan 2026 13:16:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Wege zum Frieden]]></category>
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					<description><![CDATA[Abdul-Bahā, geb. 1844 als Abbas Effendi in Teheran, gest. 1921 in Haifa, wurde &#8222;Botschafter des Friedens&#8220; genannt. Er erlangte als Verfechter des Friedens und der Gerechtigkeit und durch sein humanitäres Engagement, seine Schriften und Ansprachen in vielen Ländern, hohe Anerkennung. 1913 Wien besuchte er Wien. Am Karlsplatz erinnert ein Denkmal mit der Aufschrift seiner berühmten [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Abdul-Bahā</strong>, geb. 1844 als Abbas Effendi in Teheran, gest. 1921 in Haifa, wurde &#8222;Botschafter des Friedens&#8220; genannt. Er<strong> </strong>erlangte als Verfechter des Friedens und der Gerechtigkeit und durch sein humanitäres Engagement, seine Schriften und Ansprachen in vielen Ländern, hohe Anerkennung. 1913 Wien besuchte er Wien. Am <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Gedenktafeln_und_Gedenksteine_in_Wien/Wieden" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Karlsplatz erinnert ein Denkmal </a>mit der Aufschrift seiner berühmten Aussage <em>&#8222;Wenn ein Kriegsgedanke kommt, so widersteht ihm mit einem stärkeren Gedanken des Friedens&#8220;</em> an ihn. <strong>Abdul-Bahā</strong> war der Sohn des Religionsstifters <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bah%C4%81%CA%BEull%C4%81h" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bahāʾullāh</a>. Nach dessen Tod wurde er das religiöse Oberhaupt der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Bah%C3%A1%E2%80%99%C3%AD-Religion" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Bahāʾī-Gemeinde</a> und Interpret der <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Heilige_Schriften" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Heiligen Schriften</a> seines Vaters weltbekannt. Den Bahāʾī gilt Abdul-Bahā als moralisches Vorbild. <br><a href="https://religion.orf.at/stories/3210140/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gedenken zum 100. Todestag</a> (ORF.at)<br><a href="https://de.wikipedia.org/wiki/%CA%BFAbdul-Bah%C4%81%CA%BE" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Abdul-Bahā in WikiPedia</a><br><a href="https://www.abdulbaha.at/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Auf den Spuren von Abdul-Bahá in Wien</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>AbFaNG &#8211; Aktionsbündnis für Frieden, aktive Neutralität und Gewaltfreiheit</title>
		<link>https://www.friedensatlas.at/karte/orte/abfang/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kofler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 May 2024 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wege zum Frieden]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.friedensatlas.at/?post_type=karte&#038;p=1003</guid>

					<description><![CDATA[Das Aktionsbündnis für Frieden, aktive Neutralität und Gewaltfreiheit (AbFaNG) ist ein 2019 gegründetes zivilgesellschaftliches Bündnis von 43 Friedens-, Umwelt- und Sozialorganisationen (Stand Juli 2024). Die Drehscheibe aller AbFaNG-Bündnispartner:innen ist die Website, auf der auch die meisten relevanten aktuellen Termine veröffentlicht werden. > TermineAbFaNG arbeitet ausschließlich auf ehrenamtlicher Basis. Das Koordinationsteam bestimmt die inhaltliche Ausrichtung > [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das Aktionsbündnis für Frieden, aktive Neutralität und Gewaltfreiheit (AbFaNG) ist ein 2019 gegründetes <strong><a href="https://abfang.org/ueber-uns/aufbauorganisationen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">zivilgesellschaftliches Bündnis</a></strong> von 43 Friedens-, Umwelt- und Sozialorganisationen (Stand Juli 2024). Die Drehscheibe aller AbFaNG-Bündnispartner:innen ist die Website, auf der auch die meisten relevanten aktuellen Termine veröffentlicht werden. <a href="https://abfang.org/termine/" target="_blank" rel="noreferrer noopener"><strong>> Termine</strong></a><br>AbFaNG arbeitet ausschließlich auf ehrenamtlicher Basis. Das Koordinationsteam bestimmt die inhaltliche Ausrichtung <strong><a href="https://abfang.org/wp-60db5-content/uploads/2019/10/AbFaNG-Positionspapier-Frieden_1-9-2019.pdf" target="_blank" rel="noreferrer noopener">> Positionspapier</a></strong>, der Verein zur Förderung des Aktionsbündnisses für Frieden, aktive Neutralität und Gewaltfreiheit (<a href="https://abfang.org/impressum/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">> &#8222;Förderverein AbFaNG&#8220;</a>) bildet den juristischen Rahmen des Friedensbündnisses. Förderverein AbFaNG: ZVR 1251202188, gegründet 2019.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Arbeitsschwerpunkte:</em></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Koordination von Aktivitäten unabhängiger Friedensgruppen und anderer gewaltfrei orientierten Gruppen</li>



<li>Vernetzung mit anderen zivilgesellschaftlichen Gruppen in Österreich,</li>



<li>um durch Synergien unsere Ziele besser zu erreichen</li>



<li>Informationsplattform für Frieden, aktive Neutralität und Gewaltfreiheit</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><em>Ziele:</em></p>



<ul class="wp-block-list">
<li>AbFaNG macht die Friedenslogik sichtbarer, in dem die Bemühungen der  einzelnen Friedensinitiativen verstärkt werden, um u.a. eine umfassende Friedensstrategie Realität werden zu lassen</li>



<li>Friedensgestaltung + engagierte Neutralitäts- und Außenpolitik</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph"><a href="https://abfang.org/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Website von AbFaNG</a></p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>ACP Austrian Center for Peace</title>
		<link>https://www.friedensatlas.at/karte/orte/acp-austrian-center-for-peace-friedensburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kofler]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 May 2024 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Wege zum Frieden]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.friedensatlas.at/?post_type=karte&#038;p=1004</guid>

					<description><![CDATA[Das Österreichische Zentrum für Frieden (ACP) mit Standorten in Wien und Stadtschlaining konzentriert sich in seiner Arbeit auf die Kernbereiche Konfliktbearbeitung, Bildung/Friedenspädagogik und Wissenschaft &#8211; Forschung zu aktuellen friedenspolitischen Fragen. Arbeitsschwerpunkte des ACP: Ziele des ACP: Das ACP wurde ursprünglich als Institutfür Friedensforschung und Friedenserziehung 1982 unter der Leitung von Gerald Mader in der Brug [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Das <strong>Österreichische Zentrum für Frieden (ACP)</strong> mit Standorten in Wien und Stadtschlaining konzentriert sich in seiner Arbeit auf die Kernbereiche Konfliktbearbeitung, Bildung/Friedenspädagogik und Wissenschaft &#8211; Forschung zu aktuellen friedenspolitischen Fragen. Arbeitsschwerpunkte des ACP:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Kapazitätsentwicklung<br>  – Trainings für Fachkräfte in Krisengebieten<br>  – Friedenspädagogik<br>  – Konfliktbearbeitung</li>



<li>Friedensforschung</li>



<li>Fokusthemen: PeaceTech und Environmental Peacebuilding</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Ziele des ACP:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Nachhaltigen Frieden sowie langfristige Stabilität und Sicherheit schaffen – dabei baut das ACP auf seine umfangreiche Erfahrung und differenzierte Partnerschaften.</li>
</ul>



<p class="wp-block-paragraph">Das ACP wurde ursprünglich als Institutfür Friedensforschung und Friedenserziehung 1982 unter der Leitung von <a href="https://www.friedensatlas.at/karte/orte/gerald-mader/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Gerald Mader</a> in der Brug Schlaining gegründet und im Auftrag der UNESCO 1989 druch die Gründung des &#8222;Europäischen Universitätszentrums für Friedensstudien&#8220; (EPU) weiter aufgewertet. Das ACP ist Bündnispartner:in von <a href="https://abfang.org/ueber-uns/aufbauorganisationen/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">AbFaNG</a>, dem Aktionsbündnis für Frieden, aktive Neutralität und Gewaltfreiheit.<br><a href="https://www.aspr.ac.at/#/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">Website des Austrian Center for Peace</a></p>
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			</item>
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		<title>Adalbert Lörincz</title>
		<link>https://www.friedensatlas.at/karte/orte/adalbert-loerincz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gerhard Kofler]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Jul 2026 17:19:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Soziales & Demokratie]]></category>
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					<description><![CDATA[Adalbert &#8222;Bela&#8220; Lörincz (1926 &#8211; 1970) trat, wie viele Jugendliche in den 1930er Jahren, der Hitlerjugend bei, wurde aber bald als &#8222;unwürdig&#8220; befunden und ausgeschlossen. Daraufhin schloss sich Lörincz der Widerstandsgruppe um Ernst Gabriel an, die unter Beobachtung der NS-Justiz stand und der Sabotage und Terroraktionen vorgeworfen wurden. Die Gestapo verhaftete ihn und man warf [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph"><strong>Adalbert &#8222;Bela&#8220; Lörincz </strong>(1926 &#8211; 1970) trat, wie viele Jugendliche in den 1930er Jahren, der Hitlerjugend bei, wurde aber bald als &#8222;unwürdig&#8220; befunden und ausgeschlossen. Daraufhin schloss sich Lörincz der Widerstandsgruppe um Ernst Gabriel an, die unter Beobachtung der NS-Justiz stand und der Sabotage und Terroraktionen vorgeworfen wurden. Die Gestapo verhaftete ihn und man warf ihn Mitwirkung an illegalen Vorhaben vor, für die er zu vier Jahren Jugendgefängnis verurteilt wurde. Er wurde in die Haftanstalt Regensburg gebracht und dort von den amerikanischen Truppen befreit. Seinen Lebensunterhalt verdiente er anschließend als Dachdecker in Deutschkreuz, wo er 1970 durch einen Arbeitsunfall ums Leben kam. Im Friedensatlas ist Lörincz wegen seines Mutes zum Widerstand eingetragen.</p>
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