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Frieda, Gisela & Martin Legath

Frieda, Gisela und Martin Legath wurden 1994 vom Internationalen Holocaust-Gedenkzentrum Yad Vashem für ihren Mut die Ehrung "Gerechte unter den Völkern" zuteil. Die Familie versteckte gemeinsam zwei von einem Todesmarsch geflohene ungarische Juden, die sich Hilfe suchend an sie gewandt hatten, zwei Monate lang in einem Getreidesilo und versorgten sie mit dem Lebensnotwendigen. Als die beiden versteckten Männer von einem Soldaten der Wehrmacht entdeckt wurden, erreichte Gisela Legath, dass diese nicht verhaftet, sondern als Arbeitskräfte auf ihrem Anwesen eingesetzt wurden.
Digital Collections von Yad Vashem mit Informationen über die Gerechten
Liste aller 115 Österreicher:innen, die bis 2024 mit dem Titel "Gerechte unter den Völkern" geehrt wurden.
Hinweis: Derzeit sind nicht alle 115 österreichischen Gerechten in diesem Atlas eingetragen, da es vielfach nicht gelang, sie einem Ort zuzuordnen.

Bericht über die Familie Legath in der Website von Yad Vashem (derzeit kein Zugriff möglich)

Themen/Gruppen: Historische Meilensteine, Gerechte

Adresse: 7522 Deutsch Ehrensdorf