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Margarete Schörl

Margarete Schörl (1912 - 1991), Kindergartenpädagogin und Ordensschwester der „Englischen Fräuleins“ in Krems an der Donau. Schörl entwickelte nach 1945 gemeinsam mit Margarete Schmaus die „sozialpädagogische Methode der Spielführung“, das sogenannte Raumteilverfahren. Dadurch wird die Neigung des Kindes, bestimmte Aktivitäten an bestimmten Orten des Raumes bevorzugt auszuführen unterstützt, wodurch insbesondere das soziale Lernen der Kinder innerhalb sich spontan bildender Spielgruppen gefördert wird. Die Pädagoginnen betonten die hohe Bedeutung des Spiels für die kindliche Entwicklung. Die Schörlpädagogik teilt bzw. gliedert den Gruppenraum des Kindergartens in einzelne kleine Spiel-/Aktivitätsbereiche, „äußerlich gesehen zu Raumteilen“. Diese Methode unterstützt das Bedürfnis und den Wunsch der Kinder, wahlweise allein, zu zweit neben- oder miteinander und in kleinen Gruppen zu spielen oder andere Aktivitäten durchzuführen. Das Raumteilverfahren ist bis heute in vielen Kindergärten vorhanden. 2021 hat die Stadt Krems hat eine Gasse im Stadtteil Stein nach Margarete Schörl benannt.
Margarete Schörl in WikiPedia
Denkmal für und Fotos von Margarete Schörl
"Kinder spielen ihr Leben aus" Beitrag von Sandra Lobnig in Gesund & Leben in NÖ
[Beitrag in Arbeit]

Themen/Gruppen: Bildung, Soziales

Adresse: 3500 Krems, Margarete-Schörl-Gasse