Lagergemeinschaft Ravensbrück – ÖLGR
Wege zum Frieden
Frauen- & Genderrechte, Gedenken & Mahnen, Widerstand
Wege zum Frieden
Frauen- & Genderrechte, Gedenken & Mahnen, Widerstand
Die Österreichischen Lagergemeinschaft Ravensbrück (ÖLGR) wurde 1947 im Alten Wiener Rathaus gegründet und 1958 im Vereinsregister eingetragen. Getragen war die Gründung der Lagergemeinschaft primär vom „Geist der Lagerstraße“, demzufolge von parteipolitischen und weltanschaulichen Differenzen Abstand zu nehmen sei, um gemeinsam gegen jegliche Formen von Faschismus, (Neo-) Nazismus, Antisemitismus und Rassismus aufzutreten sowie am Aufbau eines demokratischen Gesellschaftssystems mitzuwirken. Die Aufklärung der österreichischen Bevölkerung und insbesondere der Jugendlichen über die Gräuel der nationalsozialistischen Herrschaft, aber auch über die Rolle der Frauen im Kampf um ein freies Österreich, waren wesentliche Motive für den Zusammenschluss der „Ravensbrückerinnen“. Weitere frauenpolitische Motive waren: die öffentliche und historische Anerkennung der Leistungen der ehemaligen Widerstandskämpferinnen und die Berücksichtigung dieser Frauen bei der Vergabe von politischen Ämtern und Posten. Ab 1998 wurde von Mitgliedern der ÖLGRF (Helga Amesberger, Bernadette Dewald, Brigitte Halbmayr, Gerda Klingenböck und Tina Leisch) ein umfangreicher Bestand an Interviews mit österreichischen Überlebenden des KZ Ravensbrück erarbeitet, das Audio/Video-Archiv Ravensbrück, das seit 2014 von der Österreichischen Mediathek verwaltet wird.
Einzelinterviews: Erinnerungen von österreichischen Überlebenden des Frauen-Konzentrationslagers Ravensbrück
Videoarchiv auf der Website der ÖLGR
Film „Dagegen muss ich etwas tun" von Tina Leisch
Das Frauenkonzentrationslager Ravensbrück, Wissenschaftliche Arbeit des IKF
ÖsterreicherInnen im KZ Ravensbrück
Themen/Gruppen: Wege zum Frieden, Frauen- & Genderrechte, Gedenken & Mahnen, Widerstand
Adresse: Wien 2, Lasallestraße 40/2/6