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Engelbert Broda

Engelbert Broda (1910 - 1983) war Naturwissenschaftler und Friedensaktivist. Broda studierte Chemie, emigrierte 1938 nach England und forschte dort auf den Gebieten der radioaktiven Chemie, der Elektrochemie und der Kernphysik. Während seines Exils in Großbritannien schloss sich Broda der "Freien Österreichischen Bewegung" und der "Pugwash-Bewegung" an, deren Vorstand er in seinen letzten Lebensjahren wurde. 1947 kehrte er nach Wien zurück und war hier neben seiner ausgedehnten wissenschaftlichen Forschungs- und Publikationstätigkeit weiterhin in der Internationalen Friedensbewegung aktiv. Bis knapp vor seiner Emigration wohnte Broda in der Prinz-Eugen-Straße 14.
Engelbert Broda engagierte sich ab den 1950er-Jahren gegen die internationale Atomaufrüstung in der Pugwash-Bewegung und bereitete gemeinsam mit Hans Thirring 1957 die Pugwash-Konferenz in Wien vor. Broda war aktive gegen das Wasserkraftwerk Dürnstein und vor allem dann gegen das Kernkraftwerk Zwentendorf, wo er einer der führenden wissenschaftliche Köpfe war, die 1978 die Volksabstimmung herbeiführen und dessen Öffnung verhindern konnten. Er blieb auch in der Friedensbewegung der 1970er- und 1980er-Jahren aktiv und war einer der frühen Vorkämpfer für die Solarenergie.
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Themen/Gruppen: Soziales & Demokratie, Friedensaktivist:innen

Adresse: Wien 4, Prinz-Eugen-Straße 14, 1938 dann kurz in der Breitenfelder Gasse 15 und in der Borschkegasse 1