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Marie Neurath

Marie Neurath (geb. Reidemeister, 1898 - 1986) war Pädagogin, Sozialwissenschaftlerin, Autorin und Grafikerin. Auf einer Exkursion nach Wien 1924 lernte sie Otto Neurath kennen, womit eine lange berufliche und persönliche Beziehung begann. Marie Neurath brachte ihre vielen Talente und ihr soziales Engagement in die Zusammenarbeit mit Otto Neurath ein und führte seine epochalen Arbeiten der ISOTYPIE nach seinem Tod 1945 bis zu ihrem Lebensende fort. Sie war auch die treibende Kraft für die Einrichtung des weltweit ersten Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseums in Wien. Marie Neurath war für die Transformation der statistischen Daten in selbsterklärende Schaubilder zuständig und arbeitete dem Grafiker Gerd Arntz zu, der ihre Entwürfe künstlerisch umsetzte. Nach ihrer Flucht nach England 1940 widmeten sich Marie Neurath auch Animationen für den Dokumentarfilm-Pionier Paul Rotha und einer Schulbuchserie zur visuellen Geschichte der Menschheit. Marie Neurath schuf mit ihrem Team mehr als 80 Kinderbücher, in denen sie mit Hilfe der Isotype-Prinzipien Phänomene aus Natur und Technik erklärte. Sie gilt heute als Pionierin des modernen Informationsdesigns.
Biografie von Marie Neurath in WienWikiGeschichte
Die Arbeiterkammer Wien schreibt seit 2025 ihr zu Ehren den "Marie Neurath Preis für Datenvisualisierung" aus
Entstehung und Entwicklung der ISOTYPE (Universität Wien)

Themen/Gruppen: Soziales & Demokratie, Bildungspionier:innen

Adresse: Wien 5, Vogelsanggasse 36 (Gesellschafts- und Wirtschaftsmuseum)