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Paul Weis

Soziales & Demokratie
Gesetze & Abkommen, Menschenrechtsaktivist:innen


Paul Weis

Paul Weis (1907 - 1991) gilt als „Gründungsvater des Schutzes" (founding father of protection - UNHCR). Weis war Jurist und studierte u. a. bei Hans Kelsen. Paul Weis wurde 1938 in das Konzentrationslager Dachau deportiert. Es gelang ihm ein Einreisevisum für das Vereinigte Königreich zu erlangen und dadurch wurde er aus Dachau entlassen.Im Jahr 1942 trat Weis dem Jüdischen Weltkongress bei und stand dessen Rechtsabteilung vor. Dort besetzte er eine Schlüsselposition für die Rückforderung von jüdischem Eigentum in europäischen Staaten. Paul Weis wurde 1949 der erste Schutzdirektor (Protection Director) der Internationalen Flüchtlingsorganisation. Zudem hatte er das Amt des stellvertretenden Hohen Flüchtlingskommissars der Vereinten Nationen vor und während des Zweiten Weltkriegs sowie des Leiters der Rechtsabteilung des Amtes des Flüchtlingshochkommissars der Vereinten Nationen in Genf inne. Als wesentlicher Mitverfasser der Genfer Flüchtlingskonvention (GFK) lieferte er grundlegende Beiträge zum Völkerrecht, insbesondere zum Asyl- und Flüchtlings­recht.
Seit 2023 wird im Gedenken an Paul Weis von der Initiative „Courage – Mut zur Menschlichkeit“ in Kooperation mit der Universität für angewandte Kunst Wien, der Paul-Weis-Preis für Verdienste um die Menschenrechte verliehen. > Bericht über die ersten Preisträger
> Bericht des Standard über Paul Weis
> Paul Weis in WikiPedia
Derzeit ist kein genauer Aufenthaltsort von Paul Weis bekannt. In der Favoritenstraße befand sich die Fabrik seines Vaters.

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Adresse: Wien 10, Favoritenstraße