Arbeiter-Sinfonie-Konzerte
Bildung
Ereignisse
Bildung
Ereignisse
Die Arbeiter-Sinfonie-Konzerte im Konzerthaus waren ein wichtig Teil der Kultur- und Bildungsarbeit der österreichischen Arbeiterschaft. Sie existierten vom Dez. 1905 bis zum Februar 1934. Das Konzerthaus wurde ab 1913 zu einer der wichtigsten Aufführungsstätten für die unterschiedlichsten Veranstaltungen der Arbeiterbewegung, der Sozialdemokratie und der mit ihr verbundenen Vereine wurde (Sozialdemokratische Kunststelle). Ein bedeutender Leiter dieser Konzerte war Anton von Webern. Mit den Arbeiter-Sinfonie-Konzerten versuchte man in Wien die Arbeiter weg von der Populärkultur hin zum klassischen deutschen Bildungskanon zu führen. Um ähnliches bemühte sich der berühmte katalanische Cellovirtuose Pablo "Pau" Casals erfolgreich. In Barcelona gelang es Casals in der Zeit der Spanischen Republik der 1930er Jahre problemlos, die Konzertsäle mit Menschen aus der Arbeiterbewegung zu füllen.
Das 1913 eröffnete Konzerthaus wurde im Lauf seiner Geschichte von verschiedenen Institutionen (Musik- und Gesangsvereinen) zwecks Veranstaltungen (Liedertafeln, Sängerfeste und ähnliches) gemietet. Die größten Vereine, die seit 1913 ihr Heim im Konzerthaus gefunden haben, sind der „Wiener Tonkünstlerverein", die „Wiener Singakademie", der „Schubertbund", der „Gesangverein österreichischer Eisenbahnbeamter" und der „Wiener akademische Wagner-Verein".
[Text in Arbeit]
Arbeiter-Sinfonie-Konzerte in WienGeschichteWiki
Arbeiter-Sinfonie-Konzerte im Österreichischen Musiklexikon
Relevante Eintragungen dazu im Friedensatlas:
Hanns Eisler
Erwin Ratz
Gottfried von Einem
Themen/Gruppen: Bildung, Ereignisse
Adresse: Wien 3, Lothringerstraße 20 (Konzerthaus)