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Genbaku No Hi

Wege zum Frieden
Friedensaktivist:innen, Friedenszeichen, Gedenken & Mahnen


Genbaku No Hi

Der Verein Genbaku No Hi wurde auf Initative von Yuko Gulda in Wien gegründet, um mit dem "Atomic Bomb Awareness Day" zu einer weltweiten Bewegung zu werden und damit an jedem 8. August an die Opfer und die Zerstörung der ersten Atombomben zu erinnern. Der 8. August soll damit als offizieller Gedenktag für die Opfer von Hiroshima (6. August 1945) und Nagasaki (9. August 1945) etabliert werden. Um an die Gräuel der Atombombenabwürfe zu erinnern, wurde im Kirschblütenpark in Wien ein Mahnstein positioniert und an jedem 8. August wird dort von Genbaku No Hi zum Verbot von allen Atomwaffen und anderen Massenvernichtungswaffen aufgerufen. Auch durch das „Revive Time: Kaki Tree Project“ sollen Menschen etwas über Frieden und den Wert des Lebens lernen. Dabei stehen Kakibäume, die aus Samen eines zerbombten Baumes aus Nagasaki gezogen wurden, symbolisch im Mittelpunkt.  
Heute ist der Atomwaffenverbotsvertrag der wichtigste Schritt zu einer atomwaffenfreien Welt. Außerdem wurde in der österreichischen Verfassung die Nichtverwendung der Atomenergie festgeschrieben. Das „Bundesverfassungsgesetz für ein atomfreies Österreich“ von 1999 geht in seinem Ursprung auf das 1978 unter dem Bundeskanzler Bruno Kreisky beschlossene sogenannte „Atomsperrgesetz“ zurück.
Website von Genbaku No Hi
Gesellschaftliche und ethische Aspekte der Atomenergie (Peter Weish)

Themen/Gruppen: Wege zum Frieden, Friedensaktivist:innen, Friedenszeichen, Gedenken & Mahnen

Adresse: Wien 22, Wagramer Straße 25/1/11