Themen

Filterergebnis: 1 gefunden

Maria Emhart

Soziales & Demokratie
Frauen- & Genderrechte, Politiker:in, Widerstand


Maria Emhart

Maria Emhart (geb. Raps, 1901 - 1981) war ein Frauenrechtlerin und Widerstandskämpferin, die für ihren Einsatz für Demokratie und Frauenrechte auch eingekerkert wurde. In den 1930er Jahren entging sie zweimal dem Tod und wurde nach 1945 eine der führenden Frauen-Politikerinnen. Emhart wuchs in einem Elendsviertel auf. Die Hungerproteste der Frauen in St. Pölten während des 1. Weltkriegs waren das zentrale Ereignis für ihre politische und persönliche Entwicklung. Die Arbeiter:innen forderten Brot und Frieden. Emhart engagierte sich in den 1920er Jahren in der Sozialdemokratie und es gelang das Recht auf Urlaub, das Betriebsrätegesetz und das Frauenwahlrecht durchzusetzen. 1932 wurde sie Gemeinderäten in St. Pölten, 1934, in der Zeit des Austrofaschismus, wurde Emhart wegen „Hochverrats“, „Waffenbesitzes“ und „Rädelsführerschaft“ angeklagt. Auch in den sogenannten „Sozialistenprozessen“ wurde Emhart Gemeinsam mit Bruno Kreisky, Franz Jonas u.a. angeklagt und verurteilt.
Nach 1945 wurde sie in Bischofshofen erste Vizebürgermeisterin Österreichs und bald darauf Landtagsabgeordnete und von 1952 bis 1965 Nationalratsabgeordnete. In St. Pölten wurde eine Straße nach ihr beannt, in Bischofshofen gibt es den Maria Emhart-Platz.
Maria Emhart in WienGeschichteWiki
Portrait von Maria Emhart in Kontrast.at

Themen/Gruppen: Soziales & Demokratie, Frauen- & Genderrechte, Politiker:in, Widerstand

Adresse: 3100 St. Pölten, Maria Emhart-Straße