Wilhelm Gregorich
Bildung, Soziales & Demokratie
Widerstand
Bildung, Soziales & Demokratie
Widerstand
Wilhelm Gregorich (1916 - 2011), Pädagoge, überzeugter Gegner der Nationalsozialisten, KZ-Überlebender und Zeitzeuge. Nach 1945 wurde Gregorich Hauptschuldirektor in Rechnitz. 1978 ging er nach 32 Dienstjahren in Pension und begann ab 1989 als Zeitzeuge in den Schulen über die Zeit des Nationalsozialusmus zu erzählen. Er berichtete vor mehr als 1.000 Schulklassen von seinen Erfahrungen. Sein Ziel war es, seine individuellen Erlebnisse über den Widerstand in die Geschichtsschreibung des Nationalsozialismus einzufügen, um der Jugend eine Interpretation und Einordnung in diesen prägenden Abschnitt der Zeitgeschichte zu ermhttps://www.friedensatlas.at/karte/orte/gedenkinitiative-re-f-u-g-i-u-s/öglichen. In der Broschüre "Wilhelm Gregorich – Zeitzeuge für den Widerstand im Nationalsozialismus" erzählte er seine persönliche Geschichte von Widerstand, Verfolgung, Mut, Verzweiflung, Freundschaft und Anstand. Zur Aufzeichnung seiner Erfahrungen wurde er im Rahmen der ANTIFA-Ausstellung „Naziherrschaft und was uns blieb“ im Jahr 1989 im offenen Haus Oberwart angeregt, in der an die Opfer der Naziherrschaft in Rechnitz erinnert und die Errichtung einer Gedenk- und Erinnerungsstätte gefordert wurde. Dort traf Gregorich auf eine Gruppe junger Menschen, die wenige Jahre später den Verein RE.F.U.G.I.U.S. gründen sollte.
ilhelm Gregorich
Nachruf auf Wilhelm Gregorich in ORF.at
[Beitrag in Arbeit]
Themen/Gruppen: Bildung, Soziales & Demokratie, Widerstand
Adresse: 7471 Rechnitz